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Krönen Hengersbergs Herren ihre Landesliga-Saison?

6. Juli 2018 | Herren, Damen

David Dobler

War gefordert, war zur Stelle: Mannschaftskapitän David Dobler brachte seinen Gegner Leos Jelinek zur Weißglut.

Nach Klassenerhalt in Vorwoche ist nun sogar Platz 2 drin

Damen verlieren erneut knapp

Vor einer Woche erst haben die Tennis-Herren des TC Hengersberg den Klassenerhalt in der Landesliga fixiert, da kommt es noch besser: nach dem 6:3 im Heimspiel gegen den TC Rot-Weiß Eschenried haben die Herren nämlich sogar die Chance, sich noch die Vizemeisterschaft zu holen. Notwendig ist dafür ein Sieg an diesem Sonntag, wenn der aktuelle Tabellenzweite TC Gersthofen um 10 Uhr in Hengersberg antritt – es wird das direkte Duell um Rang 2.

Das letzte Spiel der Damen-Mannschaft hingegen war ein Spiegelbild der missratenen Bayernliga-Saison samt direktem Wiederabstieg in die Landesliga: das Team verlor den Schlussakt in dieser Saison so knapp wie viele andere Spiele – mit 4:5. Erneut war das Glück auf Seiten der Gegnerinnen.

Mit Eschenried hatten die Herren ein echtes Brett vor sich: die Gäste reisten in Topaufstellung an. Mit dem Chilenen Mauricio Alvarez-Guzman, den Tschechen Josef Kurka, Leos Jelinek und Matej Krivan standen gleich vier Legionäre im Aufgebot. Auf Hengersberger Seite musste man im Einzel hingegen sogar auf die Nummer 1 im Team, Jonathan Grimm, verzichten, der leicht angeschlagen war. Glücklicherweise waren Johannes Streifeneder und Valentin Meier nach ihren Verletzungen wieder gesund und beiden sah man an, wie heiß sie auf ihr Comeback waren. Sie machten kurzen Prozess mit ihren Gegnern und brachten ihr Team 2:0 in Führung. Über zwei Stunden kämpfte Raimund Knogler, bis er Josef Kurka schlussendlich mit 7:6, 6:4 besiegt hatte. Groß aufgespielt hat auch David Weber, der den großen Favoriten Leos Jelinek mit 6:2, 6:4 niederrang. Mit mehreren Schlägerwürfen quittierte dieser seine sicher nicht eingeplante Niederlage. Mannschaftsführer David Dobler wusste einmal mehr zu überzeugen und setzte sich knapp aber hochverdient nach zweihalbstündigem Kampf mit 4:6, 7:6, 10:4 durch. An Klasse kaum zu überbieten war das Einzel auf Position 1 zwischen David Simon und Mauricio Alvarez-Guzman. Mit unglaublicher Power und Präzision schlugen sich beide die Bälle um die Ohren – mit dem glücklicheren Ende für den Gast aus Eschenried (7:6, 4:6, 10:6). Damit stand der Sieg für Hengersberg nach den Einzeln bereits fest, führte man ja schon uneinholbar mit 5:1, die Doppel waren bedeutungslos.

Die Damenmannschaft verabschiedete sich trotz der Niederlage mit Charakter und Anstand aus der höchsten bayerischen Liga. Ohne Stefanie Baumgartner, die krankheitsbedingt fehlte, traten die Hengersbergerinnen bei Blutenburg München an und schafften nach den Einzel sogar eine sensationelle 4:2-Führung. Nadja Ramskogler, Eva Nyikos, Karina Hofbauer und Helena Nyikos konnten ihre Spiele gewinnen, während Clara Drasch und Nicole Berger ihren Gegnerinnen zum Sieg gratulieren mussten. Ein erfolgreiches Doppel hätte zum Sieg gereicht, aber zwei wurden wie zu oft im Match-Tiebreak verloren (9:11, 8:10), das dritte in zwei Sätzen. Damit standen die Damen erneut mit leeren Händen da und konnten von sieben Partien lediglich die erste der Saison gewinnen (gegen den Vierten, Münchner Sportclub).

Text: Roman Preisinger          Foto: Alexander Lehner