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Stark: Aufsteiger schlägt Vizemeister

10. Mai 2018 | Herren, Damen

Unermüdlicher Einsatz: Stefanies Baumgartner Kampf wurde mit einem 3-Satz-Sieg belohnt.

Unermüdlicher Einsatz: Stefanies Baumgartner Kampf wurde mit einem 3-Satz-Sieg belohnt.

Bayernliga: Damen bezwingen MSC München 5:4

Landesliga: Herren verlieren gegen TC Schießgraben Augsburg

Vor einer prächtigen Zuschauerkulisse konnten die Hengersberger Damen ihren ersten Auftritt in der Bayernliga erfolgreich gestalten. Selbst die größten Optimisten des Vereins hielten es nicht für möglich, dass ein Sieg gegen die starke Mannschaft des MSC München machbar ist. Vor allem der Auftritt von Nadja Ramskogler (aktuelle Nr. 3 der österreichischen Damenrangliste) auf Position 1 war ein Tennis-Leckerbissen. Mit 6:2, 4:6, 10:3 konnte sie ihr Match gegen die im vergangenen Jahr ungeschlagene Nummer 1 der Münchnerinnen, Sabrina Rittberger, gewinnen. Die vielen Zuschauer konnten teilweise gar nicht glauben, welch‘ hohes Niveau die beiden Spielerinnen anboten. Ebenfalls siegreich war der erste Auftritt von Elena Griessner im Hengersberger Team. Sie konnte auf Position 2 spielend ihr Match mit 6:4, 6:3 gewinnen und auch voll und ganz überzeugen. Mit einer kämpferischen Meisterleistung und hochmotiviert siegte Stefanie Baumgartner nach hartem Kampf und einer tollen Leistung 7:5, 1:6, 10:5. Und auch der Aufritt der erst 14-jährigen Karina Hofbauer konnte sich mehr als sehen lassen. Sie schlug ihre Gegnerin mit 6:2, 6:3 und machte über das gesamte Match gesehen kaum leichte Fehler. Nicht ganz so gut lief es für Clara Drasch und Annette Schwiewagner auf den Positionen 5 und 6. Clara Drasch verlor 2:6, 4:56 gegen ihre Kontrahentin, die aufzeigte, warum sie LK 1 inne hat. Und selbst die Spielerin auf Position 6 und somit Gegnerin von Annette Schwiewagner trat noch mit LK 2 an und war ebenfalls etwas zu stark für die tapfer kämpfende Mannschaftsführerin. 1:6, 4:6 musste sie sich am Ende geschlagen geben. An Spannung kaum zu überbieten waren dann die Doppel. Noch ein Sieg musste her und so setzten die Hengersbergerinnen auf das Einser-Doppel mit Ramskogler/Griessner. Jedoch brauchte es einen ganzen Satz, bis die beiden das Kommando übernahmen. Nach 3.6 und 6:0 musste der Matchtiebreak entscheiden und in diesem führten die beiden Österreicherinnen bereits 9:3 und die zahlreichen Zuschauer glaubten den Sieg sicher zu haben. Doch plötzlich stand es 9:9 und die Anspannung war riesig. Zum Glück fanden beide schnell wieder zu ihrer Form und siegten nach zwei schönen Punkten mit 11:9. Damit war der Sieg gegen München eingefahren und die anderen beiden Doppel, die noch liefen, wurden fast zur Nebensache. Hofbauer und Drasch konnten leider das sehr hohe Niveau des ersten Satzes nicht ganz halten und verloren 6:0, 6:7, 6:10 ganz knapp, Baumgartner/Schwiewagner unterlagen 3:6, 5:7.

Nichts zu holen gab es für die erste Herrenmannschaft, die den Topfavoriten der Liga, den TC Schießgraben Augsburg, zu Gast hatte. Wie schon bei den Damen reisten auch die Herren aus Augsburg mit fünf Spielern an, die allesamt Leistungsklasse 1 hatten und auch die Nummer 6 konnte noch LK 2 aufweisen. Trotzdem verkauften sich alle Hengersberger ganz hervorragend gegen die Startruppe aus Augsburg. Jonathan Grimm musste gegen Hannes Wagner antreten, der die letzten Jahre in der 2. Bundesliga aufgeschlagen hatte und verlor dank einer hervorragenden Leistung nu 3:6, 4:6. Auch die Namen der Spieler auf den Positionen 2 bis 4 ließen nichts Gutes erwarten: Lukas Vejvara, Dennis Dragomirov und David Simunek gingen ebenfalls alle als Favoriten in ihre Matches und hielten auch ausnahmslos dem Druck der Hengersberger stand. Raimund Knogler, David Weber und Johannes Streifeneder gaben ihr Bestes, zu einem Sieg reichte es jedoch nicht. Auch David Dobler und Valentin Meier auf den Positionen 5 und 6 verloren letztendlich knapp ihre beiden Begegnungen und somit stand es nach den Einzel 0:6. Den Ehrenpunkt konnten letztendlich Streifeneder/Dobler im Doppel sichern. Bereits nächsten Sonntag im Heimspiel gegen den TC Fürstenzell soll jedoch gepunktet werden. Spielbeginn ist um 1 Uhr.

Auch die Damen treten um 10 Uhr wieder zu Hause an. Hier heißt der Gegner TeG Dachau Süd und mit einem Sieg könnte bereits ein ganz großer Schritt in Richtung Klassenerhalt getan werden.

Text: Roman Preisinger          Foto: Christian Baumgartner